Sie haben Wünsche für Ihre Stadt? Sie wollen etwas verändern? Senden Sie eine Mail an:

mail@königsblau-denkfabrik.de

Die folgenden Wünsche geben die Meinungen von Rostocker Bürgern wieder.

1.Anonym:

Ich wünsche mir:

·         Keine heuchlerische Familienpolitik, sondert zielorientierte Familienförderung für Familien mit mittlerem Einkommen

·         Sozialen Umgang aller Mitmenschen

·         Transparente, offene und ehrliche Informationspolitik

·         Familie ist nicht gleich Familie. Berücksichtigung der verschiedenen Familienkonstellationen bei Förderungen, die unter anderem auf der Anzahl der im Haushalt lebenden und unterhaltspflichtigen Kinder beruht

·         Wirtschaftsleute raus aus der Politik

FÜR EIN SOZIALES UND EHRLICHES ROSTOCK. OHNE WENN UND ABER.“

2.A.W.:

Ich wünsche mir Gesundheit, Frieden auf Erden und dass ich keine Arbeit habe.

3.Anonym:

Da Du offensichtlich genauso gerne denkst, und Dich auch damit beschäftigst was mit unserer Hansestadt los ist und welche positiven Entwicklungen vorangetrieben werden können, bin ich auf Deine Seite gestoßen.
Ehrlich gesagt beschäftigen mich insbesondere 3 Themen:
1. Thema Soziale Gerechtigkeit: Armut von Kindern und Erwachsenen in der Hansestadt Rostock. Es ist offenkundig, dass genügend finanzielle Mittel im Haushalt der Stadt vorhanden sind und daher denke ich, dass es nicht sein kann, dass es immer noch Kinder und Erwachsene gibt, die obdachlos sind bzw. auf der Straße leben. Darüber hinaus soll es keine Familien mehr geben, in denen Kinder hungern müssen oder Kinder gehänselt werden in der Schule, wenn sie ohne Pausenbrot in die Schule kommen oder auch wegen ihres Kleidungsstils gemobbt werden. Auch sollen finanzielle Ungleichheiten so beseitigt werden, dass es keine Hänseleien wegen der finanziellen Ausstattung gibt, insbesondere wenn es um Schulfahrten geht, bei denen einige Kinder wegen der finanziellen Notlage nicht mitfahren können. Das MUSS angegangen werden. Mir ist klar, dass dieses Thema auch auf Landesebene entschieden wird  – dennoch muss diese Ungerechtigkeit beseitigt werden.
2. Thema Bildung: Ich selbst habe 2 Studienabschlüsse (Diplom und Master) und nehme Tätigkeiten im mittleren Dienst wahr. Trotz zahlreicher Kontaktversuche und trotz vieler E-Mails und Gespräche mit gewählten Volksvertretern der Landesregierung wurde mein Anliegen, eine meiner Ausbildung adäquate Beschäftigung zu erhalten, ignoriert. Die sogenannten Volksvertreter waren weder zu Gesprächen bereit, noch reagierten sie auf meine Kontaktversuche. Es muss normalerweise die Pflicht jedes Volksvertreters sein und er sollte daran interessiert sein, mit seinen Wählern und den Bürgern ins Gespräch zu kommen, um seine Sorgen und Anliegen aufnehmen zu können.
Es MUSS das Anliegen sein, für eine moderne und konkurrenzfähige Stadt- und Landesverwaltung, die Leute adäquat ihrer Qualifikation auch einzusetzen und es kann nicht sein, dass wenn jemand sich nebenberuflich qualifiziert und seinen Lebenmittelpunkt in M-V setzen möchte, dass ihm dann keine berufliche Perspektive eröffnet wird. Und die Landesregierung wundert sich über den Abgang junger gut qualifizierter Nachwuchskräfte in andere Bundesländer.
3. Thema Kunst und Kultur: Ich bin selbst leidenschaftlicher Maler und trotz mehrmaliger Anfragen bei der Kunsthalle Rostock, war es nicht möglich einige meiner Bilder im Rahmen einer Ausstellung zu präsentieren. Die Absagen waren sogar teilweise arrogant und argumentativ für die Tonne 😉 Daher MUSS die regionale Kunst gefördert werden und den Künstlern eine Plattform geschaffen werden, auf der sie ihre Werke und Ideen und überhaupt ihr Kunstschaffen zeigen können.
Was meinst Du?

4.Justus:

Schrebergärten zu Tiny-Haus-Siedlung
Konzept gegen die Wohnungsnot und den verantwortungsvollen Umgang mit den Rostocker Kleingärten,
  • Konzept soll probehalber in der Rostocker Südstadt in zwei Kleingarten Anlagen (KGA) ausgetestet werden
  • Anzustreben ist eine Siedlungsfläche für Rostocker Familien mit mittleren bis niedrigen Einkommen zu schaffen und die Grünen Lungen der Stadt zu erhalten
  • Es soll Wohnraum für einen freien aber am sparsamen orientierten Lebensstil geschaffen werden
  • Die Siedlungen sollen Autofrei bleiben
  • Umwandlung des Gartenlands in Bauland
  • Das städtische Unternehmen WIRO übernimmt die Erschließung der Anlagen.
    • Es soll eine homogene Architektur angestrebt werden, mit einem farbenfrohen Erscheinungsbild.
    • Die Ausrichtung der Gebäude soll so arrangiert werden das trotz der hohen Dichte an Häusern eine ausreichende Privatsphäre erreicht wird
    • Die Gebäude müssen neusten Energiespar Standards entsprechen
    • Die Gebäude dürfen nicht mehr als 60000€ je Einheit kosten
    • Eine Parzellengröße von 350 m2 ist nicht zu überschreiten
    • Die Grundfläche der errichteten Gebäude darf 30m2 nicht übersteigen
    • Eine Gesamtwohnfläche von min 60-90 m2 ist anzustreben
    • Ein mindestens zweistöckiger Bau und Unterkellerung ist anzustreben
    • Aufgrund der Nähe zur Stadt werden keine Parkflächen bzw. nur außerhalb der Siedlung angelegt
  • Bisherige Pächtern wird eine Entschädigung von 120% des Schätzwertes Ihres Landes angeboten.
  • Alternativ können Sie Ihr Land auch nach der Erschließung zurück erhalten, wenn sie sich bereit erklären dort zu Wohnen.
  • Nach Fertigstellung von Wohneinheiten und Anlage werden die dortigen Immobilien zum Mietkauf an die vorherigen Pächter und interessierte Bürger angeboten
  • Durch den Mietkauf wird eine Verteuerung durch die Beteiligung von KKreditinstituten ausgeschlossen
  • Durch ein Vorkaufrecht auf die Einheiten in der Siedlung, ausgeübt durch die Stadt Rostock, soll eine Spekulation mit den Einheiten vermieden werden
  • Es ist weiterhin ein Rahmen zu erarbeiten in dem vertraglich geregelt wird, dass die Einheiten in der Siedlung zwar ohne weiteres verkauft aber nicht als Anlageobjekt auf den Mietmarkt gelangen.
  • Es soll Eigentum geschaffen werden und nicht in erster Linie Kapitalanlage, wenn möglich sollte eine Vermietung untersagt werden

5. Conny:

Wir, eine Familie mit drei Kindern, suchen eine Wohnung in Rostock. In Reutershagen fanden wir zwei kleinere Wohnungen, die wir gern zu einer großen gemacht hätten. Wir fragten bei der WIRO an, ob es möglich wäre, die beiden Wohnungen zusammenzulegen. Die Wiro lehnte das jedoch ab und teilte uns mit, dass sie nicht auf uns angewiesen sei. Wir fühlen uns durch diese Handlung verletzt. Wir sind Rostocker Bürger und die stadteigene WIRO geht in keiner Weise auf unsere Interessen ein sondern weist uns schroff zurück.